BPA-frei bei dentistar: Sicherheit für die Kleinsten

Kategorie: Unkategorisiert
Schnuller, Beißringe und andere Babyartikel kommen täglich mit dem Mund von Babys in Kontakt. Verständlich, dass Eltern deshalb besonders genau darauf achten, aus welchen Materialien diese Produkte bestehen und welche Stoffe darin enthalten sein können. Doch was ist BPA eigentlich? Warum wurde der Stoff früher für Produkte verwendet, die auch im Babyalltag zu finden waren? Und warum verschwindet der Hinweis „BPA-frei“ heute zunehmend von Verpackungen?

Übersicht

Schnuller, Beißringe und andere Babyartikel kommen täglich mit dem Mund von Babys in Kontakt. Verständlich, dass Eltern deshalb besonders genau darauf achten, aus welchen Materialien diese Produkte bestehen und welche Stoffe darin enthalten sein können.

Eine Frage begegnet uns dabei immer wieder: Sind dentistar Produkte BPA-frei?

Die Antwort ist klar: Ja, unsere verwendeten Materialien sind BPA-frei.

Doch was ist BPA eigentlich? Warum wurde der Stoff früher für Produkte verwendet, die auch im Babyalltag zu finden waren? Und warum verschwindet der Hinweis „BPA-frei“ heute zunehmend von Verpackungen?

Was ist BPA?

BPA ist die Abkürzung für Bisphenol A. Dabei handelt es sich um eine Industriechemikalie, die über viele Jahre unter anderem zur Herstellung bestimmter Kunststoffe und Kunstharze eingesetzt wurde.

Besonders bekannt ist BPA als Ausgangsstoff für Polycarbonat. Dieser Kunststoff ist hart, transparent, chemikalienbeständig und besonders bruchsicher. Diese Eigenschaften machten ihn lange Zeit auch für Trinkgefäße, Behälter und andere Alltagsprodukte interessant. BPA wurde außerdem zur Herstellung bestimmter Epoxidharze verwendet, beispielsweise für Innenbeschichtungen von Lebensmittelverpackungen. Genau diese praktischen Materialeigenschaften erklären, warum BPA früher auch bei Produkten zum Einsatz kam, die mit Lebensmitteln und Getränken in Berührung kamen.

Warum ist BPA heute problematisch?

Mit zunehmender Forschung hat sich die Bewertung von BPA verändert. Der Stoff kann in geringen Mengen aus bestimmten Materialien freigesetzt werden, in Lebensmittel gelangen und so vom menschlichen Körper aufgenommen werden.

Besonders kritisch wird BPA wegen seiner möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit betrachtet. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, kurz EFSA, hat ihre Risikobewertung in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Dabei standen insbesondere mögliche Auswirkungen auf das Immunsystem im Fokus. Die Europäische Kommission hat daraufhin die Verwendung von BPA in Lebensmittelkontaktmaterialien weitgehend verboten. Für Babyflaschen und bestimmte Trinkgefäße für Säuglinge und Kleinkinder bestanden bereits zuvor strenge Verbote durch die EU Verordnung Nr. 321/2011.

Gerade bei Babys und Kleinkindern ist ein besonders vorsichtiger Umgang mit möglicherweise problematischen Stoffen wichtig. Kinder befinden sich noch mitten in ihrer Entwicklung und Schnuller, Sauger oder Trinklernprodukte werden teilweise viele Stunden am Tag verwendet.

Warum war BPA früher so wichtig?

Der Hinweis „BPA-frei“ hat bei Babyprodukten einen historischen Hintergrund.

Früher wurde unter anderem für Babyflaschen und feste Bestandteile verschiedener Babyartikel häufig Polycarbonat verwendet. Für die Herstellung dieses Kunststoffs wird BPA eingesetzt.

Als BPA zunehmend kritisch bewertet wurde, stellten viele Hersteller auf andere Materialien um. Besonders verbreitet wurde beispielsweise Polypropylen, kurz PP. Für die Herstellung von Polypropylen wird BPA nicht benötigt.

Für Eltern war dieser Materialwechsel anhand von Bezeichnungen wie „PC“ oder „PP“ allerdings nur schwer zu erkennen. Der gut sichtbare Hinweis „BPA-frei“ bot deshalb eine einfache Orientierung und machte deutlich, dass für das entsprechende Produkt kein BPA als Ausgangsstoff eingesetzt wurde.

Die Kennzeichnung hat sich über viele Jahre etabliert. Inzwischen haben sich jedoch sowohl die verwendeten Materialien als auch die gesetzlichen Anforderungen weiterentwickelt.

Warum verzichten wir künftig auf die Kennzeichnung 'BPA-frei'?

Heute kommen bei unseren Schnullern, Beißringen, Spielzeugen und Babyflaschen je nach Produkt beispielsweise Polypropylen, Silikon und weitere geeignete Werkstoffe zum Einsatz. Unsere verwendeten Materialien sind BPA frei.

Gleichzeitig wurden die gesetzlichen Anforderungen an BPA in der Europäischen Union deutlich verschärft. Bei Lebensmittelkontaktmaterialien ist die Verwendung von BPA inzwischen grundsätzlich verboten. Für bestimmte Anwendungen bestehen noch Übergangsregelungen und wenige Ausnahmen.

Der Hinweis „BPA-frei“ hat deshalb heute eine andere Bedeutung als zu der Zeit, als BPA haltiges Polycarbonat bei Babyprodukten noch deutlich verbreiteter war.

Aus diesem Grund verzichten wir künftig darauf, „BPA frei“ als besondere Eigenschaft auf unseren Verpackungen und in unseren Produkttexten hervorzuheben. An unseren verwendeten Materialien ändert sich dadurch nichts.

Stattdessen möchten wir euch transparent darüber informieren, welche Materialien wir verwenden und welche Sicherheitsanforderungen für das jeweilige Produkt gelten.

Sicherheit bei dentistar

Bei der Auswahl unserer Materialien berücksichtigen wir die Anforderungen der jeweiligen Produktgruppe. Dabei geht es nicht nur um BPA, sondern um die Sicherheit des gesamten Produktes.

Unsere Schnuller werden beispielsweise nach den Anforderungen der DIN EN 1400 beurteilt. Die Norm definiert konkrete Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Schnuller. Für entsprechendes Trinkzubehör gelten wiederum die Anforderungen der DIN EN 14350.

Denn die Sicherheit eines Babyproduktes hängt nicht von einem einzelnen Hinweis auf der Verpackung ab. Entscheidend sind geeignete Materialien, eine sichere Konstruktion, die erforderlichen Prüfungen und die Einhaltung der geltenden Anforderungen.

Worauf sollten Eltern beim Kauf von Babyprodukten achten?

Ein Hinweis wie „BPA frei“ kann eine hilfreiche Information sein. Er ist aber nicht das einzige Merkmal, auf das ihr beim Kauf achten könnt.

Darauf sollten Eltern achten

  1. Wer ist der Hersteller?
    Auf dem Produkt oder seiner Verpackung sollten wichtige Informationen zur Identifikation und Rückverfolgbarkeit zu finden sein. Dazu gehören beispielsweise Angaben zum Hersteller und eine Kontaktmöglichkeit.

  2. Gibt es verständliche Sicherheitshinweise?
    Wenn für die sichere Verwendung eines Produktes bestimmte Hinweise oder Warnungen erforderlich sind, sollten diese verständlich angegeben sein. Ein Blick auf die Verpackung und die beiliegenden Produktinformationen lohnt sich deshalb.

  3. Ist nachvollziehbar, wer für das Produkt verantwortlich ist?
    Gerade bei Produkten aus unbekannten Onlineshops lohnt sich ein genauer Blick. Ist erkennbar, von wem das Produkt stammt und an wen ihr euch bei Fragen wenden könnt?
  4.  

Was bedeutet das für dich?

Eltern haben im Alltag schon genug Dinge, über die sie sich Gedanken machen müssen. BPA in dentistar Produkten gehört nicht dazu.

dentistar bleibt BPA-frei

Wir berücksichtigen die für unsere Produktgruppen geltenden europäischen Anforderungen und Sicherheitsstandards. Gleichzeitig machen wir transparent, dass alle unsere Artikel BPA frei sind. So bleibt mehr Aufmerksamkeit für das, was wirklich zählt: die vielen kleinen und großen Momente mit dem Baby.

Unsere verwendeten Materialien bleiben BPA frei. Wir verzichten lediglich auf die zusätzliche Kennzeichnung und setzen stattdessen auf transparente Informationen zu Materialien und Produktsicherheit.

Quellen

EFSA, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit: Re evaluation of Bisphenol A (BPA), wissenschaftliche Bewertung von BPA und Neubewertung der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge.

Verordnung (EU) Nr. 321/2011: Regelungen zur Verwendung von Bisphenol A in Säuglingsflaschen aus Polycarbonat.

Verordnung (EU) 2024/3190: Regelungen der Europäischen Kommission zu Bisphenol A und anderen Bisphenolen in bestimmten Lebensmittelkontaktmaterialien.

Verordnung (EU) 2023/988, GPSR: Allgemeine Produktsicherheitsverordnung mit Anforderungen unter anderem an Herstellerinformationen, Rückverfolgbarkeit und verantwortliche Wirtschaftsakteure.

DIN EN 1400: Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Schnuller für Säuglinge und Kleinkinder.

DIN EN 14350: Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Artikel für flüssige Kindernahrung.

Unsere Schnuller mit Dental-Stufe

Erfahre mehr über unsere Schnuller mit der besonderen Dental-Stufe